Metalle sind eine fundamentale Werkstoffklasse, ohne sie wäre unser industrieller Fortschritt heute undenkbar. Metalle widerstehen hohen mechanischen Belastungen, sind wegen der thermischen Leitfähigkeit gut verformbar und außerdem elektrisch leitfähig. Sie sind dadurch weit verbreitet in allen Zweigen der Industrie wie Automobil, Medizintechnik, Luftfahrt, dem Bauwesen, Werkzeugbau etc.
Häufig müssen Bauteile und Produkte aus Metall bedruckt werden, etwa mit einem Firmenlogo, Barcode, Bedienelemente, Seriennummern oder anderen Schriftzügen. Hierin liegt unsere Expertise: Wir bieten verschiedene Druckverfahren für die Bedruckung von Metallen mit hoher Qualität und Widerstandsfähigkeit an. Dabei wird das Verfahren dem metallischen Teil angepasst. Hier können Sie nachlesen, welche Verfahren zum Bedrucken von Metallen möglich sind.
Um Metalle zu bedrucken, stehen vier verschiedene Druckverfahren zur Verfügung:
Im Prinzip können alle Metalle bedruckt werden, auch wenn Sie eloxiert, lackiert oder pulverbeschichtet sind. Dies umfasst häufig verwendete oder auch seltenere Metalle:
Die Bedruckung von Metallen unterscheidet sich von Produkten aus Kunststoff, Holz und Papier, bei denen sich die Druckfarbe allein aufgrund der Oberflächenstruktur gut verbindet. Metallische Oberflächen zeigen diese Eigenschaften nicht und das Bedrucken ist anspruchsvoller. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Bedruckung beständig bleibt und sich nicht ablöst oder abblättert. Hierfür sind eine hochwertige Vorbehandlung und die Auswahl eines passenden Druckverfahrens erforderlich.
Eine Vielzahl an metallischen Produkten lassen sich bedrucken, zum Beispiel:
Die Teile finden somit Relevanz in diversen Industriebrachen wie Maschinen- und Apparatebau, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrt, Informationstechnik und Medizintechnik. Selbst komplexere Geometrien wie Gehäuse, runde Bauteile und konvexe bzw. konkave Oberflächen aus Metall lassen sich bedrucken. Es kommt dabei auf die exakte Größe und Geometrie der Produkte an. Der Druck wird durch die Wahl des optimalen Druckverfahrens ermöglicht.
Der digitale UV-Direktdruck wird aufgrund seiner Flexibilität und guten Haftung besonders häufig von uns eingesetzt. Spezielle Tinten werden durch UV-Licht ausgehärtet, das aus LEDs emittiert wird. Die Farben sind nach dem Druck sofort widerstandsfähig gegen chemische und mechanische Einflüsse. Dadurch ist der Druck trotz seiner hohen Qualität äußerst langlebig und robust.
Das Metall wird von uns bei Bedarf mit einem Primer, einer Corona-Beflammung oder einer speziellen Reinigung vorbehandelt, um die Haftungsergebnisse zu optimieren. So stellen wir sicher, dass der Druck kratzfest ist und sich nicht wieder ablöst. Es entstehen hochauflösende Farbdrucke mit einer hohen Beständigkeit. Sowohl große Serienproduktionen als auch Muster- und Kleinserien lassen sich mit dem UV-Direktdruck bei uns umsetzen.
Der Tampondruck ist besonders geeignet für Objekte mit komplexen Formen, wie beispielsweise für Werkzeuge oder Formteile. Das Verfahren erfolgt dabei indirekt. Ein Stempel aus Silikonkautschuk nimmt die Farbe gut auf, und gibt sie beim Drucken gleichmäßig an das Produkt ab. Da der Stempel sehr elastisch ist, kann er jede Form einnehmen. Durch diese Eigenschaft hat sich das Verfahren durchgesetzt und zeigt sich äußerst wirksam bei runden, kugelförmigen oder strukturierten Oberflächen.
Das Verfahren entstand 1968 und ist damit relativ jung, jedoch sehr effektiv. Es bietet ein detailliertes und beständiges Druckbild und wird meistens bei einfarbigen oder zweifarbigen Drucken verwendet. Über eine spezielle Vorrichtung können auch zylindrische Formen rundum bedruckt werden, wie zum Beispiel Rohre aus Metall oder metallische Tuben.
Der Siebdruck wird bei ebenen Flächen angewendet und überzeugt insbesondere durch die gute Reproduzierbarkeit. Eine Gummirakel nimmt Farbe auf und druckt sie dann durch ein feinmaschiges Gewebe auf das Produkt. Stellen, die nicht bedruckt werden sollen, werden durch eine Schablode abgedeckt. Spezielle Maschinen ermöglichen neben ebenen Flächen auch runde Objekte mit Durchmessern bis zu 30 cm.
Die speziellen Druckfarben zeigen sich sehr kratzfähig, so bleibt der Druck auf Metall auch nach langer Zeit bestehen. Besonders für größere Flächen wird der Siebdruck häufig angewendet, so wie bei Gehäusen für die Elektroindustrie, Frontblenden, großen Displays und Schildern. Ein mehrfarbiger Druck auf Metall kann ebenfalls erreicht werden, hierfür wird der Druck mit einer anderen Farbe wiederholt.
Speziell um Aluminium zu bedrucken, bietet sich der Eloxaldruck an. Bei diesem Digitaldruck wird die Farbe in die Eloxal-Schicht eingebracht, solange diese noch nicht anodisiert ist, und damit fest unter der Oberfläche eingeschlossen. Der Druck auf Aluminium ist durch die Versiegelung besonders resistent gegen mechanische oder chemische Beanspruchungen und damit sehr beständig.
Auch fortlaufende Nummern, Barcodes oder QR-Codes sind möglich, da das Verfahren digital erfolgt.
Wenn Sie Artikel aller Art aus Metall bedrucken lassen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir beschriften für Sie Einzelstücke und Prototypen, Produkte in Kleinserien oder in Serienproduktion. Nehmen Sie Kontakt auf per E-Mail: info@marqon.de oder auch telefonisch unter: 0721 9579740. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.
Benjamin Völlinger ist geschäftsführender Gesellschafter der marqon GmbH – ein Unternehmen spezialisiert auf Lohnbeschriftung und Kennzeichnung technischer Teile. Seit mehr als 14 Jahren ist er in der industriellen Beschriftung technischer Teile tätig und der Experte für individuelle Kennzeichnungslösungen.
FAQ
Für das dauerhafte Bedrucken von Metall eignen sich vor allem Laserbeschriftung, UV-Direktdruck, Tampondruck und Untereloxaldruck. Die Wahl des Verfahrens hängt von Material, Einsatzbereich und gewünschtem Erscheinungsbild ab.
Die Laserbeschriftung erzeugt eine direkte, abriebfeste Markierung in oder auf der Metalloberfläche. Dadurch bleibt die Beschriftung selbst unter Hitze, Chemikalien und mechanischer Belastung dauerhaft lesbar.
Der Untereloxaldruck schützt die Druckgrafik unter der Eloxalschicht des Aluminiums und macht sie extrem kratz-, witterungs- und chemikalienbeständig. Das Verfahren eignet sich ideal für Typenschilder, Frontplatten und industrielle Anwendungen.
Unser Team steht jeden Tag mit viel Freunde und Motivation für Sie im Einsatz! Lernen Sie uns kennen und überzeugen Sie sich selbst.
Geschäftsführender Gesellschafter
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marqon markiert seit 2011
Wir sind Ihr agiler Partner für die Lohnbeschriftung technischer Bauteile – exakt dort, wo Präzision zählt und Zeit eine Rolle spielt. Als verlängerte Werkbank integrieren wir uns nahtlos in Ihre Produktionsprozesse und kennzeichnen Ihre beigestellten Teile mit unterschiedlichen Verfahren wie Laserbeschriftung, Tampondruck, Siebdruck, UV-Direktdruck, UV-DTF Druck oder Eloxaldruck.
Ob Serienproduktion, Prototyp oder Kleinserien – durch die Auslagerung der Kennzeichnung gewinnen Sie an Flexibilität, sparen interne Kapazitäten und profitieren von unserer Technologievielfalt, Schnelligkeit und unserem Know-how.